Wasser, Wild und Wald – Unser Ostseeurlaub – Kapitel III: Wald

Wasser, Wild und Wald – Unser Ostseeurlaub – Kapitel III: Wald

In den beiden ersten Kapiteln haben wir es schon hin und wieder durchblicken lassen: Auch die Wälder haben uns während unseres Aufenthaltes total begeistert. Und dass wir dann auch noch mitten im Vollherbst mit seinen schönsten Farben diese wunderbaren Wälder durchwandern durften, war das I-Tüpfelchen. Als wir die Reise damals gebucht haben (wir waren durch die Urlaubsplanung auf der Arbeit zeitlich stark eingeschränkt), hatten wir mit einzelnen belaubten Bäumen gerechnet, eher Winter als Herbst, sodass man doch viel Fantasie braucht, um sich den Wald mit Laub vorzustellen. Glücklicherweise kam es anders.

Herbst

Die Buchen leuchteten im schönsten Orange, Birken gaben ihre gelben Tupfen dazu. Kiefern und Erlen sorgten mit ihrem Blaugrün für einen kräftigen Kontrast. Für das Auge war das alles wunderschön. Doch wann immer wir einen Fotostop einlegten, stellten wir fest, dass dieser Wald alles andere als einfach zu fotografieren ist. Dennoch gelangen uns über die Zeit eine Reihe von Fotos, mit denen wir durchaus zufrieden sind.

Erstes Licht

Gleich am ersten Morgen hatten wir das Glück, einen perfekten Sonnenaufgang erleben zu können. Da wir die nähere Umgebung noch nicht erkunden konnten und somit eigentlich keine Ahnung hatten, wo wir das Licht am besten einfangen können, sind wir an der nächst gelegenen Stelle in den Wald gelaufen und haben einfach geschaut, was da ist. Wir fanden eine schöne Stelle, bei der auf der einen Seite ein dichter Kiefernbestand war (mit der aufgehenden Sonne im Hintergrund) und auf der anderen Seite ein Buchenmischwald. Insgesamt sind wir vielleicht einen Kilometer gelaufen und an sich war die Stelle auch nicht spektakulär. Doch für das, was wir an diesem Morgen vorhatten, war es eigentlich genau das richtige: Wir wollten uns treiben lassen, vom Licht inspirieren lassen und unsere Kreativität frei lassen. Dafür war es hier genau richtig.

Pilze

Was uns auf unseren Radtouren durch den Wald nach wenigen Kilometern auffiel: Es gab Pilze ohne Ende. Die meisten, das wisst ihr selbst, sind gut getarnt in der Buchenblätter-Decke. Doch hat man erstmal einen Helmling gefunden, tauchen immer mehr auf. Und wenn man erstmal auf dem Boden liegt, sieht man auch all die Minipilze, die sich klammheimlich zwischen den Blättern und Moosen hindurch ans Tageslicht schieben.

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Andere Pilze drängen sich förmlich auf und rufen einem schon von Weitem entgegen: Hier bin ich! Schau mich an! Die Rede ist von Fliegenpilzen. Doch auch hier stellten wir fest, dass es uns die meisten von ihnen wirklich nicht leicht machen wollten. Entweder sie waren schon angeknabbert oder es war zu viel „Gedöns“ in der Nähe. Oder der Baum dahinter stand an der falschen Stelle – oder was einen sonst noch so stören kann beim Fotografieren. Doch auch hier fanden wir einige Exemplare, die es gut mit uns meinten – und die sich geduldig von uns fotografieren ließen.

Einen Pilz haben wir lange Zeit vermisst, obwohl wir wussten, dass er da sein musste: Der Buchenschleimrübling. In einem so riesigen und teilweise alten Buchenwald muss es ihn doch geben! Direkt am ersten Tag erspähten wir auch riesige Exemplare, manche Schirme mehr als handtellergroß! Allerdings waren sie für unsere Kameras nicht erreichbar, da sie sich in etwa 10 Metern Höhe befanden. Erst am letzten Tag fanden wir mehrere befallene Buchen, bei denen die Pilze auf fotografischer Höhe wuchsen. Und so tobten wir uns auch an diesen Pilzen aus, bis es Zeit wurde, weiter zu ziehen…

Einen Pilz haben wir lange Zeit vermisst, obwohl wir wussten, dass er da sein musste: Der Buchenschleimrübling. In einem so riesigen und teilweise alten Buchenwald muss es ihn doch geben! Direkt am ersten Tag erspähten wir auch riesige Exemplare, manche Schirme mehr als handtellergroß! Allerdings waren sie für unsere Kameras nicht erreichbar, da sie sich in etwa 10 Metern Höhe befanden. Erst am letzten Tag fanden wir mehrere befallene Buchen, bei denen die Pilze auf fotografischer Höhe wuchsen. Und so tobten wir uns auch an diesen Pilzen aus, bis es Zeit wurde, weiter zu ziehen…

Und ihr so?

Wir hoffen, dass euch unser kleiner Einblick in den Ostseetrip gefallen hat. Lasst uns gerne einen Kommentar dazu da! 😊 Es sind noch Fragen offengeblieben? Dann immer her damit.

Eure Christine

naturgezwitscher

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6 Comments
  • Marco Mayda
    Posted at 19:10h, 02 Dezember Antworten

    Phantastische kreative Fotos habt ihr mitgebracht und erfolgreich dem Wetter getrotzt….
    Liebe Grüße
    Marco

  • Petra
    Posted at 13:58h, 07 Dezember Antworten

    Es sind wieder wunderschöne Aufnahmen dabei und man sieht genau, das Licht machts.
    Spannend wäre mal ein blog-Artikel, wie ihr die Bilder bearbeitet.
    Liebe kreative Grüsse, Petra

  • Helga Wild-Krämer
    Posted at 09:41h, 08 Dezember Antworten

    Da ich selbst sehr gerne Bäume und Wald fotografiere, ist euer Artikel natürlich sehr inspirierend für mich. Herzlichen Dank. W
    Wo gibts den an der Ostsee diese schönen Birken?

    • Christine Averberg
      Posted at 16:03h, 09 Dezember Antworten

      Wie schön, das freut uns!
      Wenn du unseren Hinweisen in den Texten nachgegegangen und die Region herausgefunden hast: es ist der östliche, eher unbekannte Wald, nicht der westliche, wo alle hinfahren. 😊

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